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Spitzenkandidatin Häggberg fordert Schüler auf: Fühlt Vattenfall auf den faulen Zahn!

Als "extrem widersinnig und dreist" bezeichnete heute die Spitzenkandidatin der ödp Hamburg, Verena Häggberg, die Planungen des Energiekonzerns Vattenfall, auch die hamburgischen Schulen als Plattform zur Selbstdarstellung zu nutzen.

 

 

In brandenburgischen Schulen erteilt der

Konzern bereits "Klimaunterricht". Häggberg kann das nicht nachvollziehen: "Vattenfall betreibt einige der übelsten Kohlendioxid-Dreckschleudern

Deutschlands, auch Kohlekraftwerke genannt. Und ausgerechnet dieser Konzern soll nun Experte für Klimaschutz sein?

Wie der Unterricht aussehen wird, kann man sich leicht vorstellen".

Tatsächlich ist Vattenfall der zweitgrößte CO2-Emittent Europas.

Mit der klimapolitischen Offensive will sich Vattenfall nach den peinlichen Pannen im Atomkraftwerk Krümmel

und der Diskussion um das Kohlekraftwerk Moorburg nun offensichtlich ein grünes Image geben.

Nach Ansicht der ödp Hamburg steht das der Firma aber nicht zu: Vattenfall kümmere sich überhaupt nicht um Klimaschutz und eine Verringerung der CO2-Emissionen, so die Ansicht der Ökodemokraten.

Insofern sei es inakzeptabel, dass ausgerechnet diesem Konzern Zugang zu den Schulen eingeräumt werde: "Vattenfall als Klimalehrer ist ungefähr so glaubhaft,

wie ein vegetarischer Tiger", so Häggberg.

Sie forderte die Schülerinnen und Schüler auf, besonders freche Fragen zu stellen: "Diesem Lehrer müsst Ihr auf den faulen Zahn fühlen!".

 

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