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Prof. Paech wünscht sich die Politik der ÖDP im Bundestag

Unter dem Titel "Abschied vom Wachstumsdogma" rief Prof. Dr. Niko Paech in einem Vortrag in Hamburg-Bergedorf zu einem Einsatz für echte ökologische Politik auf.

Prof. Dr. Niko Paech beklagte auf der gestrigen Veranstaltung der ÖDP Hamburg unter dem Titel „Abschied vom Wirtschaftsdogma“, dass die in Berlin vertretenen Parteien keine Konzepte für einen Ausstieg aus dem Streben nach immer mehr Wachstum entwickeln würden, sondern alle weiterhin für Ihre Zwecke auf weiteres Wirtschaftswachstum setzten.

Die Politik in Berlin wolle niemandem zumuten, Mobilitäts- und Konsumgewohnheiten zu ändern. Prof. Paech wörtlich: „Das Grundprinzip, weiter über seine Verhältnisse zu leben, wird nicht berührt. Wir hängen an der Energieversorgung wie der Junkie an der Nadel.“ Die Versuche, „grünes“ Wachstum zu etablieren, seien „bestenfalls wirkungslos“ geblieben, teilweise käme es z.B. durch „Rebound-Effekte“ zu negativen Auswirkungen (Bürger beziehen „grünen“ Strom und sind dann in anderen Bereichen verschwenderischer).

Prof. Paech setzt dagegen auf die Postwachstumsökonomie, die Überflüssiges weglassen und die Selbstversorgung im Nahumfeld ausbauen will. Prof. Paech äußerte, dass die ÖDP in politischer Verantwortung eine Kehrtwende herbeiführen könnte.

Volker Behrendt, Spitzen- und Direktkandidat der Hamburger ÖDP für den Bundestag, zeigt sich erfreut über diese Einschätzung: „Die ÖDP bekennt sich in ihrem Grundsatzprogramm zu wesentlichen Teilen der Postwachstumsökonomie. Wir werden alles daran setzen, in der Politik und bei den Menschen ein Umdenken hin zu einer ökologischen Lebensweise zu bewirken.“

 
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