Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

Eine S-Bahn für Rahlstedt:

ödp Wandsbek begrüßt Kurswechsel des Senats

Seit vielen Jahren ist die ÖPNV-Anbindung des größten Hamburger Stadtteils Rahlstedt ein großes Ärgernis für alle Fahrgäste: Die R 10 ist Hamburgs unzuverlässigste Regionalbahn. Viele Züge haben Verspätung oder fallen sogar ganz aus. Durch den Ausbau der Strecke Hamburg-Lübeck verschärft sich das Problem zur Zeit noch.

Jan Giesel, stellvertretender Kreisvorsitzender der ödp Wandsbek und als Rahlstedter selbst betroffen von dem Problem: „Rahlstedt braucht endlich eine richtige S-Bahn! Es ist ein Skandal, daß der Senat in der Vergangenheit vorrangig milliardenteure Leuchtturmprojekte in der Innenstadt wie die Hafencity oder die Elbphilharmonie vorantreibt während die Interessen eines Großteils der Hamburgerinnen und Hamburger dabei einfach ignoriert werden und auf der Strecke bleiben."

Während der alte CDU-Senat dem Projekt „Eine S-Bahn für Rahlstedt“ nicht gerade begeistert gegenüberstand, heißt es im Koalitionsvertrag zwischen CDU und GAL dazu nun: "Auf der Grundlage der bis Mitte 2008 erwarteten gutachterlichen Lösung für die S-Bahn-Ahrensburg soll der ÖPNV auf dieser Strecke unter enger Einbeziehung des Landes Schleswig-Holstein verbessert werden." Wenn man weiterhin das Ende Februar vom schleswig-holsteinischen Verkehrsminister Austermann vorgestellte Drei-Achsen-Konzept für den Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs Schleswig-Holstein/Hamburg beachtet, dann kann man nun hoffen: Hamburg wird den Bau der S 4, wie von Schleswig-Holstein vorgeschlagen, unterstützen. Dazu Giesel: „Falls sich diese Einschätzung wirklich bewahrheiten sollte, wäre dies ein großer Erfolg für Rahlstedt. Die ödp wird weiterhin ein prüfendes Auge darauf behalten, daß die Pläne konkretisiert und dann zufriedenstellend umgesetzt werden."

 

Zurück