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Die wunderbare Welt der neuen GAL-Vorsitzenden

Die neuen Vorsitzenden der GAL Hamburg Katharina Fegebank (31) und Anjes Tjarks (27) haben der Hamburger Morgenpost in der vergangenen Woche ein Interview gegeben, das an Inhaltsleere und Weichspüler-Aussagen kaum zu übertreffen sein dürfte.

 

 

So erfährt der politisch interessierte Leser, daß Tjarks und Fegebank Hamburg liebten, weil die Stadt „so grün“ sei und „viel Wasser“ habe. Ach ja. Und die Häuser sind hoch und die Straßen sind breit…

Aber gemach, das war nur der Einstieg, die knallharten politischen Aussagen folgen sofort! So sei die SPD „eine traditionsreiche Partei“ und die Elbvertiefung trügen die Grünen nur deshalb mit, weil sie „dummerweise Kompromisse machen“ müßten. Ja, schon dumm das.

Zur Zukunft der Stromversorgung erfahren wir von Tjarks, daß Strom auch zukünftig „aus der Steckdose“ komme. Wer hätte das gedacht!

Immerhin wäre der Bau des Kohlekraftwerkes Moorburg ein „Riesenproblem“. Aber dafür hat man ja den im Wahlkampf noch aufs Schärfste bekämpften „Kohle von Beust“ (GAL-Slogan), der wegen seiner „sympathischen Art“ ein guter Bürgermeister sei.

Die langjährigen GAL-Funktionäre Fegebank und Tjarks kokettieren auch gerne mit ihrem jugendlichen Alter, weil „wir jetzt für morgen denken“.

 

Die ödp Hamburg wünscht den beiden grünen Jungstars nach so vielen erschöpfenden Allgemeinplätzen einen erholsamen Sommerurlaub und hofft, daß sie sich zukünftig an ihren eigenen Antworten messen lassen werden. So urteilt Tjarks über Bundeskanzlerin Angela Merkel: es sei sehr schade, „daß man mit guten Bildern und wenig Inhalt so erfolgreich sein kann.“

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

 

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