Persönlicher Kommentar
Kommerz gegen Herz?
Was in aller Welt bringt erfahrene Pädagoginnen und weibliche Führungspersonen dazu, ausgerechnet schwerstbehinderten Kindern, den schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft, eine der besten inklusiven Kitas der Stadt wegzunehmen? Einfache Antwort: Wirtschaftslogik
Leidenschaftlicher Kampf für die Kita Elfenwiese
Nach inzwischen diversen Berichten im Hamburger Abendblatt und in der Mopo, ist vielleicht auch Ihnen schon die beschämende Geschichte der geplanten Schließung der inklusiven Kita Elfenwiese in Marmstorf zu Ohren gekommen?
In der Kurzversion geht es darum, dass der Träger, die städtische Elbkinder gGmbH, die Schließung der Kita zum Sommer 2026 damit begründet, dass ein Marder- und Nagerbefall im Dach eine Sanierung zu so hohen Kosten erforderlich machen würde, dass diese von der Kita auch in 30 Jahren nicht mehr erwirtschaftet werden kann. Es ist von bis zu 8 Millionen EUR die Rede.
Dazu ist unbedingt noch zu erwähnen, dass genau diese Kita bereits seit über 30 Jahren ein leuchtendes Musterbeispiel für gelungene und warmherzige Inklusion von behinderten und schwerstbehinderten Kindern ist. Sie liefert eine Qualität, die stadtweit sehr schwer zu finden ist.....wird aber nun kaltherzig nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien bewertet und deshalb geschlossen.
Doch die Eltern der Kinder, sowie mittlerweile auch mehr und mehr Kommunalpolitiker verschiedener Parteien, stehen gegen diese herzlose Entscheidung auf, an der leider auch die aktuelle Schulsenatorin als Mitglied des Aufsichtsrates beteiligt war. Die ÖDP Hamburg ist insofern mitten im Geschehen und beteiligt, da die wohl aktivste treibende Kraft aus der betroffenen Elternschaft unser Vorstandsmitglied Ivonne Steinhorst ist.
Finden Sie alles darüber über diese Google-Suche, und natürlich freuen sich Ivonne und die ÖDP Hamburg über jede Unterstützung im Kampf gegen die Schließung und für die Aufdeckung der Hintergründe.
Ivonne hat auch eine Petition gestartet, und natürlich bitten wir darum diese zu unterschreiben und im privaten Umfeld zu teilen.
Mit ihrem unermüdlichen und leidenschaftlichen Engagement konnte Ivonne sogar so viele Harburger Bezirksverordnete von CDU, die Linke, Volt und SPD aktivieren, dass dieses Thema auch von den Bürgerschaftsfraktionen durch Anfragen und Anträge eingebracht wird!
Als ÖDP Hamburg werden wir an dieser Sache dranbleiben und dazu auch den Schulterschluss mit den genannten Parteien suchen, um den Verantwortlichen die Grenzen ihres moralischen Spielfeldes aufs deutlichste zu zeigen!
Die Lupe der Wirtschaftlichkeit darf nicht permanent zum Brennglas werden, besonders nicht bei denen, die sich in keinster Weise wehren können.
Wichtiger Hinweis:
Blogbeiträge stellen die persönliche Meinung einzelner Parteimitglieder dar. Diese kann in Einzelfällen von der Programmlage der Partei abweichend sein. Auch ist es möglich, dass zu einzelnen Themen und Aspekten in der ÖDP noch keine Programmlage existiert.
