Lärmschutz ist Gesundheitsschutz

Im Berufsalltag ist der Lärmschutz selbstverständlich. Nicht so, wenn es um den Lärm auf Straßen, Autobahnen oder an Bahnstrecken geht. Dabei reicht tagsüber schon ein durchschnittlicher Lärmpegel knapp über normaler Gesprächslautstärke aus, dauerhafte Gesundheitsschäden hervorzurufen. In der Nacht ist die Schwelle zu dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Herz und Kreislauf nochmal wesentlich geringer. Die ÖDP in Bergedorf setzt in ihrer Arbeit hier einen besonderen Schwerpunkt. Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auch auf der Homepage des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Straßen und Autobahn

An Teilbereichen der B5, auf den Deichen und der Autobahn kommt es durch einen hohen ständigen Lärmpegel, durch Schwerlastverkehr oder einzelne Verkehrsteilnehmer zu erheblichen Belastungen der Anwohner.

A25, Bereich Neuallermöhe: Zuletzt wurden Lärmschutzbauten an der südlichen Seite der Autobahn in Höhe Neuallermöhe-Ost errichtet. Auf einem Teilabschnitt wurde Flüsterasphalt aufgebracht. Westlich der Anschlussstelle Neuallermöhe-West ist nichts passiert. Da in der Regel westlicher Wind vorherrschend ist, trägt dieser den Autobahnlärm weiter in den Stadtteil. Die ÖDP setzt sich für kostengünstige und sofort umsetzbare Maßnahmen wie Temporeduktionen (zB Tempo 80 für PKW und 60 für LKW nachts und an Sonn- und Feiertagen) ein, um ohne großen Aufwand zügig deutliche Verbesserungen in der Lärmentwicklung zu erzielen. Eine Umsetzung dieses Vorschlags würde in den Spitzenwerten zu einer Halbierung des Lärms führen und damit zu deutlich weniger Lärmstress bei den Anwohnern beitragen.

Deichstraßen und B5: In diesen Bereichen ist vor allem eine stärkere Überwachung der Tempolimits und der Lärmemissionen einzelner Verkehrsteilnehmer wünschenswert. In Absprache mit den Anwohnern sollten auch hier einfache Maßnahmen wie Tempolimits angedacht werden.

Bahnverkehr

Offen ist weiter das Problem des Bahnlärms. Hier ist die Politik aufgefordert, sich verstärkt für die Errichtung von Lärmschutzwänden (ggf. auch mit Hamburger Steuergeldern) im gesamten Bergedorfer Bezirk einzusetzen. Es ist nicht hinnehmbar, dass für die Strecke durch den Sachsenwald entsprechende Maßnahmen finanziert werden, jedoch nicht z.B. in Neuallermöhe.

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