Keine CO2-Verpressung in Billstedt!

Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass es für eine Übergangszeit anstelle der Kernkraft-Nutzung eines stärkeren Ausbaus der Kohle-Kraftwerke bedarf. Um die damit verbundene Umweltbelastung zu reduzieren, wird die Abtrennung und Speicherung des klimaschädlichen Kohlendioxids unter der Erde als Lösung angesehen (auch als CCS-Technologie bekannt). Wie eine Übersicht von Greenpeace zeigt, ist als ein möglicher Speicherort unser Nachbarstadtteil Billstedt im Gespräch.

Dieses Verfahren ist auch unter Experten höchst umstritten. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass dieses Gas nicht in der Erde bleibt und zu einer Gefahr für Mensch und Umwelt wird.

Es ist nicht hinnehmbar, dass hier wieder ein aktuelles Problem auf die Zukunft und damit unsere Kinder und Enkelkinder verlagert werden soll. Schleswig-Holstein hat bereits entschieden, dass dort kein Standort entstehen soll. Ähnliches erwarten wir vom Hamburger Senat!

Ein Gesetz zur generellen Einführung dieser Technologie wurde u.a. mit Hilfe einer Unterschriftenaktion des BUND gestoppt. Gleichwohl soll in Brandenburg eine Pilotanlage entstehen. Hier heißt es, wachsam zu bleiben. Unter diesem Link erhalten Sie aktuelle Infos.

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