11.07.2017

Pressemitteilung ÖDP Hamburg zum G20-Gipfel 11.07.2017

Der Vorstand der ÖDP Hamburg ist schockiert über die Bilder von den Auseinandersetzungen und Krawallen während des G20-Gipfels. Die gewalttätigen Ausschreitungen bedürfen einer umfangreichen und gründlichen Aufarbeitung. „Dieses muss vor allem im Sinne aller geschehen, denen auf Seiten der Polizei und der Demonstranten körperliche und/oder psychische Gewalt angetan wurde. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl. Die unbürokratische Hilfe für die Opfer von Sachbeschädigungen begrüßen wir ausdrücklich.“, sagt Volker Behrendt, Landesvorsitzender der ÖDP Hamburg. Die Mitglieder des Landesvorstands sprechen sich gegen einseitige, in Teilen ideologisch geprägte, pauschale Schuldzuweisungen aus, die nach einer überraschend kurzen Zeit aus den unterschiedlichen politischen Lagern zu hören sind. „Wahlkampf darf nicht auf dem Rücken der Opfer stattfinden.“, so Behrendt weiter.
Die ÖDP Hamburg findet es bedauerlich, dass die Bilder von den vielen friedlichen, oftmals  unglaublich kreativen Protesten ablenkten. Sie dankt allen, die vor allem für eine faire, nachhaltige und soziale Weltwirtschaftsordnung demonstriert haben. „Die wachsende Anzahl der für Gerechtigkeit einstehenden Menschen motiviert uns auch für unsere politische Arbeit in Deutschland und in Hamburg.“ Ein Dank gilt auch den Veranstaltern des Gipfels für globale Solidarität (alternativer G20-Gipfel). Dieser ermöglichte jedem die kostenlose Teilnahme an Vorträgen und Workshops mit Teilnehmern aus aller Welt und leistete somit wichtige Aufklärungsarbeit und trug zur Lösungsfindung der globalen Ungerechtigkeiten bei.