ÖDP fordert Verbot von Fracking in Hamburg

In einem offenen Brief an Bürgermeister Olaf Scholz fordert die ÖDP Hamburg, das Hamburger Grundwasser zu schützen und Fracking zu verbieten.

Der Brief im Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um für Hamburg eine saubere Trinkwasserversorgung dauerhaft sicherzustellen.

Erklären Sie Hamburg und das anliegende Umland zur Fracking-freien Zone!

Fordern und fördern Sie umgehend das Verbot dieser riskanten Technologie, unabhängig des beschlossenen Gesetzentwurfes seitens der Bundesregierung.

Folgen Sie dem Beispiel Nordrhein-Westfalens, welches Fracking grundsätzlich ausgeschlossen hat, und klären Sie die Bevölkerung über die Risiken dieser Technologie auf.

Fracking gefährdet eine saubere Trinkwasserbereitstellung für die Bevölkerung über Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte. Dies belegen inzwischen Beispiele aus Kanada und den USA, wo Konzerninteressen über das Wohlergehen von Menschen gestellt werden.

Fracking steht, aufgrund seiner Risiken, den ambitionierten Zielen der schnellen Energiewende im Weg. Da kein konsequentes Verbot von Fracking besteht, werden z.B. durch die Forschungsförderung falsche Signale und Anreize gesetzt. Diese Technologie ist nicht kurzfristig einsatzbereit und auch nicht als Brückentechnologie akzeptabel."


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