ödp - Ökologisch-Demokratische Partei - Die grüne Alternative

Grundsätze der ödp zur Bürgerschaftswahl in Hamburg 2008



1. Weniger ist mehr: Einen zukunftsfähigen Lebensstil fördern

Die ödp setzt sich für einen zukunftsfähigen Lebensstil ein. An die Stelle eines stetig einseitig quantitativen Wirtschaftswachstums soll eine sozial- und umweltverträgliche auf Qualität ausgerichtete Wirtschaftsweise treten.

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2. Wachsende Stadt: Qualität vor Quantität

Die Rede von der "wachsenden Stadt" meint fast immer ein quantitatives, wirtschaftliches Wachstum. Grenzenloses Wachstum ist jedoch nicht möglich.

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3. Lobbyismus: Saubere Politik

Unternehmen dürfen ihre Parteispenden direkt vom zu versteuernden Gewinn abziehen. Das rechnet sich doppelt für die Wirtschaft: Weniger Steuern zahlen und Politik kaufen, die für noch weniger Steuern und noch höheren Gewinn sorgt.

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4. Klimawandel: Zukunftstechnologien regional fördern

Die Firma Vattenfall plant mit massiver Unterstützung des Senats den Neubau eines Kohlekraftwerkes in Moorburg. Dagegen sprechen viele ökologische und auch viele ökonomische Gründe.

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5. Grundeinkommen

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Schere zwischen arm und reich auch trotz des aktuellen Aufschwungs immer weiter auseinander geht. Wir unterstellen, dass es sich bei diesem Prozess nicht um ein unausweichliches Schicksal handelt, sondern um eine bewusst initiierte, zumindest aber geduldete Entwicklung.

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6. Gefährliche Technik: Keine Kompromisse bei der Gesundheit, Gentechnik und Mobilfunk

Gen-Nahrung macht krank und zerstört unsere Lebensgrundlagen. Keiner kann die Gefahren gentechnisch veränderter Organismen abschätzen oder beherrschen.

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7. Geteilte Macht: Direkte Demokratie

Viele Menschen sind demokratiemüde geworden und sehen kaum noch einen Sinn darin, zur Wahl zu gehen. Mit den etablierten Parteien an der Macht wird sich nichts ändern!

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8. Familie: Chancengleichheit für Eltern

Die Ursachen der Kinderlosigkeit werden nicht durch Appelle zum Kinderkriegen beseitigt. Solange Kindererziehung eine mit gesellschaftlichen und finanziellen Nachteilen verbundene Aufgabe bleibt, wird sich an der Situation nichts ändern.

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9. Bildung: Chancengleichheit für Kinder

Nicht alle Kinder in Hamburg haben die gleichen Bildungschancen. Auch nicht alle Erwachsenen. Häufig ist das Ungleichgewicht schon im Kindergartenalter sichtbar.

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10. Altonaer Volkspark: Prioritäten setzen

Der Altonaer Volkspark soll nach dem Willen der grün-schwarzen Bezirksregierung in Altona künftig mehr und mehr kommerziellen Zwecken dienen. Konkret bedeutet dies z.B. die Einrichtung eines Freizeitparks.

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