14.08.2010: Kreisparteitag ÖDP Altona
Wahl eines neuen Vorstands.
11 Uhr
Interessenten sind Herzlich Willkommen!
Ort steht noch nicht fest.
Statt
eines Kohlekraftwerks wünschen sich viele zumindest als Übergang im Rahmen
einer Energiewende ein Gaskraftwerk für die Stromerzeugung in Hamburg. Gas
erzeugt nur die Hälfte CO2/kWh, es sind aber natürlich immer noch Millionen
Tonnen CO2 für die Atmosphäre.
Dessen Preise steigen enorm, Das Umweltministerium und die BILD-Zeitung sprechen von zwei Steigerungen, erst 25%, dann weitere 40% in diesem Jahr. das sind zusammen von heute aus gerechnet 75%!
Für die Bürger zählen zwei Faktoren im energiepolitischen Millieu: Die unberechtigten (unbilligen) Preise und der Klimawandel.
Die sozial zerstörerische Entwicklung unserer Gesellschaft drängt die Menschen immer mehr in die Opposition zu diesen Geldausgaben, das Klima rückt in die zweite Reihe.
Die Ankündigung der BILD-Zeitung von 75%igen Preiserhöhungen - ohne jede Begründung - wirkt platziert, wie Auftragsarbeit. Eine sinnlose Anbieterwechselkampagne wird losgetreten, die erfolgversprechende Widerspruchsmöglichkeit nach §315 wird verschwiegen.
Es entsteht das Gefühl, dass es gleichgültig ist, ob Kohle oder Gas - nicht jeder wird es mehr bezahlen können.
Eine Erhöhung der Fernwärmepreise von 15% ist auch schon angekündigt, weitere werden mit dem erhöhten Gaspreis folgen.
Die Energiefrage wächst sich zu einer Frage mit explosiver sozialer Dimension aus.
Bei den Energiepreisen schaufeln sich Konzerne die Taschen voll. Sie nötigen die Menschen, sie nehmen ihnen ihren sauer verdienten Lohn, ihre Rente und die Einkünfte von Selbständigen, wie den Imbissenbudenbetreibern.
Alle Zeitungen verschweigen gegenwärtig, dass der Büger das Recht hat, diese Preise nach §315 zu befragen, ihre Offenlegung zu fordern und Geld zurückzubehalten.
Es ist an der Zeit, unsere Klimainteressen mit dem Kampf um die Kaufkraft und gegen die Abzocke durch die Großkonzerne zu verbinden.
Wer die Klimakatastrophe verhindern will, muss sich auch mit den Menschen verbinden, die ihre soziale Katastrophe nicht wollen.
Text: Peter Klemm