14.08.2010: Kreisparteitag ÖDP Altona
Wahl eines neuen Vorstands.
11 Uhr
Interessenten sind Herzlich Willkommen!
Ort steht noch nicht fest.
Die weltweiten Verhältnisse sind ein Skandal und die heutigen
Globalisierungsbedingungen bewirken das Gegenteil von dem, was ständig
gefordert wird. Armuts-, Nord-Süd-Verteilungsfragen, Migration, Terror,
Kriege, kulturelle Konflikte und Umweltkatastrophen sind Folgen einer
weitgehend ungeregelten Globalisierung, bzw. gezielter Regelungen zur
Erhaltung und Verschärfung der Ungerechtigkeit. Vereinbarungen wie etwa der
"Freihandel", hören sich gut an, sind aber in Wahrheit ein Mittel,
die wirtschaftliche Vormachtstellung des Nordens zu erhalten.Durchsetzung der weltweit vereinbarten Millenniumsziele der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015
Aufbringung der zur Erreichung der Millenniumsziele zusätzlich erforderlichen 100 Mrd. US$ jährlich zur Förderung weltweiter Entwicklung
Faire und wettbewerbsneutrale Aufbringung der benötigten Mittel auch über Belastung globaler Transaktionen
Schrittweise Realisierung einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft durch Etablierung eines besseren Ordnungsrahmens der Weltökonomie z. B. über eine Verknüpfung etablierter Regelwerke und vereinbarter Standards für Wirtschaft, Umwelt und Soziales (WTO, UNEP und ILO-Kernstandards)
Neuartige Formen basisorientierter Mittelverwendung bei gleichzeitiger Bekämpfung von Korruption
Der Global Marshall Plan betrachtet die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000, die von 191 Staaten unterzeichnet wurden, als einen wichtigen ersten Schritt. Bis zum Jahr 2015 sollen also die folgenden Ziele erreicht werden:
1. Extreme Armut und Hunger beseitigen
2. Grundschulbildung für alle Kinder gewährleisten
3. Gleichstellung der Frauen fördern
4. Kindersterblichkeit senken
5. Gesundheit der Mütter verbessern
6. HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen
7. Ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten
8. Eine globale Partnerschaft für Entwicklung aufbauen
Neben der Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im Agrarsektor, der Etablierung einer besseren Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd in diesem Bereich sowie vernünftigen Methoden der Entschuldung finanziell armer und ärmster Länder setzt der Global Marshall Plan auf neue Finanzierungsquellen, die sich aus globalen Wertschöpfungsprozessen speisen und somit weder die nationalen Haushalte belasten noch Wettbewerbsverzerrungen verursachen. Mögliche Finanzierungsmechanismen sind eine Terra-Abgabe auf den Welthandel, eine Abgabe auf Welt-Finanztransaktionen (Tobinsteuer), der Handel mit pro-Kopf gleichen CO2-Emissionsrechten, eine Kerosinsteuer oder Sonderziehungsrechte beim Internationalen Währungsfonds.
Die ödp unterstützt die Forderungen des Global Marshall Plans.