14.08.2010: Kreisparteitag ÖDP Altona
Wahl eines neuen Vorstands.
11 Uhr
Interessenten sind Herzlich Willkommen!
Ort steht noch nicht fest.
VON DAVID PERTECK
Alte Kuhwiese am Bramfelder Dorfgraben
In Bramfeld soll die Straße Leeschenblick von der Fabriciusstraße bis zur Bramfelder Chaussee durchgestochen werden, um eine schnellere Verkehrsverbindung von Steilshoop zum Bramfelder Dorfplatz zu schaffen. Es soll eine Bustrasse und später eventuell eine normale Durchfahrtsstraße oder auch eine Strecke für eine Stadtbahn gebaut werden. Dies geschieht laut Bezirksamt Wandsbek insbesondere, um Kunden aus Steilshoop für das geplante neue Einkaufszentrum in Bramfeld anzulocken.
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| Stelle des geplanten Straßendurchstichs |
Für dieses Projekt soll das urtümliche Wald- und Wiesengebiet um die Alte Kuhwiese
am Bramfelder Dorfgraben gegenüber dem Leeschenblick zerstört werden. Dazu erklärt
David Perteck, Kreisvorsitzender der ödp Wandsbek: “Diese besondere Naturlandschaft
muss erhalten bleiben. Wenn hier eine weitere Straße gebaut wird, zeigt dies erneut
die verheerende Chaos-Politik von CDU und GAL. Der schwarz-grüne Senat regiert im
Auftrag der Finanzwirtschaft und der Großkonzerne und zum Schaden von Menschen und
Umwelt. Die Folgen sind Verkehrschaos und Umweltzerstörung überall in Hamburg.”
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| Alte Kuhwiese |
Die betroffenen Anwohner lehnen ebenfalls einen Straßenneubau ab. Sie möchten das
Wäldchen und die Alte Kuhwiese am Bramfelder Dorfgraben in der ursprünglichen Form
bewahren. Unter anderem grenzen zwei Kindergärten und eine Einrichtung für Menschen
mit Behinderungen unmittelbar an die wildwüchsige Naturlandschaft. David Perteck:
"Unsere Lebensqualität in Bramfeld wird nicht durch verstärkten Straßenverkehr und
einheitliche Konsumlanschaften erhöht, sondern durch eine lebendige Stadteilkultur
sowie Naherholung und Naturerleben."
Die Pläne für ein neues Einkaufszentrum in Bramfeld, welches die Matrix Immobilien
AG im Bereich von Bramfelder Chaussee und Hertastraße errichten möchte, werden von
der ödp Wandsbek kritisiert. David Perteck, Kreisvorsitzender ödp Wandskek:
“Jahrelang kümmert sich niemand um den Stadtteil. Kein Wunder dass es dadurch zu
Problemen kommt. Und dann wird ein solcher Konsumpalast als Allheilmittel gepriesen.
In und um Bramfeld existieren bereits fünf vergleichbare Shoppingcenter, die sehr
leicht zu erreichen sind. Ein weiterer megalomanischer Einkaufstempel wird die
Kaufkraft der Menschen ebenso wenig erhöhen wie ihre Identifikation mit Bramfeld.
Vielmehr wird der alteingesessene, lebendige Einzelhandel entlang der Bramfelder
Chaussee verdrängt und das Einkaufszentrum selbst von Leerstand betroffen sein.”
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| Leerstehende Geschäfte in der Hertastraße |
Die ödp Wandsbek sieht den Einzelhandel, die Stadteilkultur und die Naturerhaltung
überall in Hamburg auf vergleichbare Weise gefährdet. Perteck erklärt: “Wir wenden
wir uns ganz entschieden gegen einen solchen Kommerzialisierungswahn und die
Zerstörung der letzten Natur- und Grünflächen in dieser Stadt, wie sie der
schwarz-grüne Senat betreibt. Die Hamburger Wirtschaft hat nur in Einklang mit
ökologischen und sozialen Zielen eine Zukunftsperspektive.”