14.08.2010: Kreisparteitag ÖDP Altona
Wahl eines neuen Vorstands.
11 Uhr
Interessenten sind Herzlich Willkommen!
Ort steht noch nicht fest.
| Zur Person: David Perteck |
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Kreisvorsitzender der ödp Wandsbek David Perteck Jahrgang 1977, Doktorand der Philosophie, Bramfeld |
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Zu meiner Person
Nach langen Jahren, in denen ich Politik lediglich passiv über die Massenmedien verfolgt hatte, bin ich im Jahre 2006 der GAL (Grün-Alternative-Liste) beigetreten und kommunalpolitisch aktiv geworden. Ich war u.a. im Kreisvorstand der GAL Hamburg-Wandsbek sowie in der bezirklichen Fachausschussarbeit für die Grünen tätig. Nach Bildung der ersten schwarz-grünen Landesregierung in Hamburg habe ich die GAL Anfang 2008 wieder verlassen. Die genauen Gründe dafür habe ich in einer öffentlichen Erklärung dargelegt. Schließlich bin ich der ödp (Ökologisch-Demokratische Partei) beigetreten, habe bei der Gründung des ödp Kreisverbandes für Wandsbek mitgewirkt und bin zum ersten Kreisvorsitzenden der ödp Hamburg-Wandsbek gewählt worden. Die Zukunftsorientiertheit und Nachhaltigkeit der Parteigrundsätze, sowie insbesondere die Glaubwürdigkeit im ökologischen und sozialen Bereich, haben mich zu diesem Schritt veranlasst. Ebenso wie das Interesse, mit anderen aktiven Öko-Demokraten zusammen zu arbeiten, um unsere Konzepte und Ziele praktisch umzusetzen. Bei allen Belastungen, die Politik zuweilen mit sich bringen kann, lohnt sich politische Arbeit und Gestaltung, wenn sie den Menschen wirklich hilft und die Umwelt bewahrt. Deshalb freue ich mich, zum weiteren Aufbau der Parteistrukturen sowie zum Ausbau unserer politischen Wirkung beizutragen! Trotzt der überwiegenden Theorielastigkeit und Praxisferne des Studiums glaube ich, Fähigkeiten wie analytisches und systematisches Denken und Argumentieren auch in der praktischen Politik nutzbringend anwenden zu können. Nicht zuletzt die Bildungsfeindlichkeit großer Teile des derzeitigen Wissenschaftsbetriebs durch eine abstruse Bürokratisierung und die endgültige Kommerzialisierung des Studiums durch die Studiengebühren, bestärken den Willen, sich politisch einzumischen. Bildungseliten werden allenthalben gefordert, aber Schulen und Hochschulen werden zugleich an Wirtschafts- und Finanzeliten verscherbelt! Unter der schwarz-grünen Hamburger Regierung fungiert der Geldbeutel der Eltern als wesentliches Selektionskriterium für Bildungs- und Berufschancen unserer Jugend. Sinnvollen pädagogischen und sozialen Konzepten werden bürokratische Betonwände in den Weg gestellt, während die Autonomie der (Hoch-)Schulen zunehmend ausgehöhlt wird. Dies nur als ein Beispiel aus Erfahrung: Sowohl in Bund und Land, als auch auf kommunaler Ebene kann und muss einiges bewirkt werden, um die Verhältnisse für alle Menschen zum Besseren zu wenden! Der vom schwarz-grünen Hamburger Senat vertretenen neoliberalen Ideologie gilt es, sich politisch vehement zu widersetzen. Der Vorherrschaft des ökonomischen Diskurses, der junge wie alte Menschen in allen Lebensbereichen lediglich als "Humankapital" verwerten möchte, muss ökologisch und sozial orientierte Politik ganz entschieden widersprechen und entgegentreten. Wir haben weitaus bessere Lösungen für unsere Stadt und die Menschen in Hamburg, Deutschland und Europa haben besseres verdient! Des Weiteren ist angesichts der massiven Gefahren, der bodenlosen Umweltzerstörung und des eklatanten Ressourcenverbrauchs durch Atom- und Kohlekraftwerke die nachhaltige Umstellung auf die regenerativen Energieformen von Wind-, Wasser- und Solarenergie weltweit verstärkt auf den Weg zu bringen. In Deutschland und ganz Europa sollten wir damit endlich anfangen! Gegen das Verkehrschaos und die Umweltzerstörung gerade in der Großstadtmetropole Hamburg, für welche CDU und GAL jetzt gleichermaßen im Auftrag der Wirtschaftslobby verantwortlich zeichnen, werden wir uns als ödp besonders stark machen! Wir brauchen eine konsequente Energiewende! Aktive Parteimitglieder und engagierte Bürgerinnen und Bürger dürfen wichtige Entscheidungen dabei nicht rein aus dem Bauch heraus treffen und sich nicht von rein machtpolitisch und rein ökonomisch geleiteten Interessen übertölpeln lassen. Deshalb sind ständige kritische Aufmerksamkeit und eine möglichst breite und ausführliche Diskussion der politischen Themen unter Einbeziehung von Experten und Betroffenen unabdingbar. Da niemand allwissend ist oder "die Weißheit mit Löffeln gefressen hat", kommen wir nicht anders zu vernünftigen und gut begründeten Entscheidungen, als durch wirklich freie, basisdemokratische Debatten. Unsere Überzeugungen als Öko-Demokraten gilt es in Auseinandersetzung und Kooperation mit anderen gesellschaftlichen Kräften und Interessenvertretern zu verhandeln, weiterzuentwickeln und in praktische Politik umzusetzen. Nicht zuletzt gegen eine starre und häufig menschenunwürdige Verwaltungsbürokratie und gegen die bisherige Übermacht von Lobbyismus und Klientelpolitik in den etablierten Großparteien und den selbsternannten Volksparteien. Wie bereits spieltheoretische Untersuchungen zeigen: Nicht punktueller Egoismus, sondern strukturelle Rationalität und wechselseitige Kooperation leiten sinnvolle Politik, die für alle Menschen gerade langfristig und global das beste Ergebnis erzielt.
“Wir sind fit! - Fit für was? - Ja, das ist doch ganz egal,
Das sagen sich die Machtpolitiker und Werbestrategen der anderen. Die ödp will die konkreten Probleme der Menschen vor Ort lösen und die natürlichen und sozialen Lebensbedingungen für heutige und kommende Generationen erhalten und verbessern. Dies vermag keine privilegierte, abgeschottete und lebensferne politisch-bürokratische Klasse, die den mündigen Bürger und Wähler lediglich als massenhaftes "Stimmvieh" benutzt. Dafür sind größtmögliche Transparenz politisch-bürokratischer Vorgänge sowie die Vernetzung einer breiten Basis von Parteimitgliedern und von weiteren Initiativen und Institutionen aller betroffenen Bürgerinnen und Bürger entscheidend. Dafür setze ich mich mit einem jungen, engagierten Team, welches jedoch bereits über eine ganze Menge an politischer Erfahrung verfügt, vor Ort in der ödp Hamburg-Wandsbek ein!
Wenn´s aus ist, wird es offenbar, |
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