ödp - Ökologisch-Demokratische Partei - Die grüne Alternative

Fähnlein im Wind der Macht




15. Oktober 2008 - von DAVID PERTECK

Wir dürfen uns bei den nächsten Wahlen nicht von den Grünen hinters kohlekraft- und atomstrombetriebene Licht führen lassen. Längere Atomlaufzeiten nehmen die Grünen für ein paar Regierungsposten gerne hin. Dafür werden sie die Wähler erneut täuschen und ihre Versprechungen zum Atomausstieg vergessen. Der Fall der grünen Atomlobbyistin Margareta Wolf hat gezeigt, wie die Grünen ihr Fähnlein nach dem Wind hängen.
Hubert Kleinert spricht aus, was die Grünen-Führung nach der Wahl macht, um sich in eine schwarz-grüne Bundesregierung einzukaufen. Die Grünen bereiten ein Bündnis mit der CDU in Gesprächen vor. Dann können sie sich gleich das Motto von Ronald Profalla zueigen machen, Atomstrom sei Ökostrom.
Die Kriegs- und Harz-IV-Grünen machen vor ihrem Tabu der Atomenergie nicht halt, wenn sie dafür als grün lackierte FDP mit der CDU regieren dürfen. Nach er Wahl wird es dann wieder heißen, man müsse einige Kröten für Erfolge schlucken. Dann werden immer mehr schwarze Riesenkröten geschluckt. Eine davon wird die Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern sein. Ungeachtet der verheerenden Gefahren und des massenhaften Atommülls. Die Grünen sind bloß ein Fähnlein im Wind der Macht. Anstatt Milliarden an Subventionen an die Kohle- und Atomindustrie zu verschwenden, sollten erneuerbare Energien gefördert werden. Die ödp setzt sich als einzige Partei glaubwürdig für Umweltschutz und einen Umstieg auf erneuerbare Energien ein. Wir brauchen eine konsequente Energiewende.