ödp - Ökologisch-Demokratische Partei - Die grüne Alternative

Kommentar





Von Verena Häggberg

In diesen Tagen geht es wieder um die Frage der Atommüllendlagerung. In Gorleben - aber nicht nur da. Man fragt sich wie Politiker überhaupt eine Entscheidung von dieser Tragweite fällen und verantworten wollen. Das ist nicht möglich. Doch die Geister, die man rief wird man nun nicht mehr los. Aber anstatt endlich mal zuzugeben, dass die Atomkraft ein Riesenfehler an sich ist, versucht jeder Politiker der Pro-Atomkraft-Parteien sich so gut es geht aus der Affäre zu reden und hofft im Stillen, er möge von den Folgen und lästigen Nachfragen verschont bleiben.

Und das alles, damit die Vattenfalls und Eons dieser Welt sich auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen voll stopfen können. Dabei ist noch keineswegs klar, ob die Politiker, die jetzt den Stromkonzernen den Weg bereiten am Ende auch zu den Gewinnern gehören werden. Vielleicht lässt man sie eines Tages wie eine heiße Kartoffel fallen, wenn sie ihre Schuldigkeit getan haben.

Trotzdem hoffen natürlich alle auf Posten in der Wirtschaft nach der Politkarriere. Und bis dahin finanzieren die Stromkonzerne immer fleißig die Parteien. Kein Wunder also, dass die etablierten Politiker sich nicht für eine konzernunabhängige, sozial gerechte, ökologische und demokratisch kontrollierte Stromversorgung einsetzen, wie es ihre Aufgabe im Auftrag der Wähler wäre.

 


 

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